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Sonntag, 24. Sep 2017
 
 

Verbrennen von Grünabfällen

Abfälle aus Wald, Feld und Garten (nachfolgend Grünabfälle genannt) sind grundsätzlich einer ökologischen Verwertung zuzuführen. Ein Verbrennen von Grünabfällen im Freien ist aus gesundheitlichen, ökologischen und Sicherheitsgründen nicht sinnvoll. Deshalb muss das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen und natürlichen Grünabfällen in der Regel bewilligt werden. Ohne Bewilligung erlaubt sind Grill-, Lager- und Brauchtumsfeuer, sofern dafür naturbelassenes und trockenes Holz verwendet wird. Erlaubt ist auch das Verbrennen von Grünabfällen, die so trocken sind, dass beim Verbrennen nur wenig Rauch entsteht. Da dies in den meisten Fällen kaum möglich ist, wird die Einholung einer Bewilligung empfohlen. Fallen Grünabfälle in schwer zugänglichen Gebieten an oder besteht an ihrem Entfernen ein übergeordnetes Interesse, so sind die Voraussetzungen für eine Bewilligung grundsätzlich gegeben. 

Um eine Bewilligung zu erhalten, muss ein Gesuch ans Amt für Natur und Umwelt (ANU) gestellt werden. Gesuche sind schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Formular einzureichen (erhältlich unter www.anu.gr.ch). Die Verursacher von nicht bewilligten oder von unsachgemäss betriebenen Feuern müssen mit einer Strafanzeige und einer Busse rechnen.

Amt für Natur und Umwelt Graubünden